Salzkammergut, Klettersteig Traunstein Sommer 2001

Eine Woche am Wolfgangsee 

 

Das Salzkammergut, mit seinen zahlreichen Seen und seiner faszinierenden Bergwelt, war eines unserer Ziele im Sommer 2001. Wir haben unser Zelt auf einen Campingplatz direkt am Wolfgangsee am Ortseingang von St. Wolfgang aufgebaut. Mal abgesehen von den vielen Dauercampern, die leider immer mehr Campingplätze besiedeln, war es ein schöner Zeltplatz mit einer riesigen Zeltwiese und direkten Seezugang. Das Wasser im Wolfgangsee war herrlich klar und sauber und so sind wir jeden Abend im See geschwommen. Das war vor allem für die Kinder ein Highlight.

 

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Zeltplatz

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Felix und Florian

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St. Wolfgang, 
Weißes Rössel
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Wolfgangsee vom Zeltplatz


Abgesehen von dem schönen See war der Zeltplatz umgeben von Bergen, die sich im See spiegelten und zu Wanderungen einladen. Aber dazu später mehr. St. Wolfgang selbst ist natürlich ein reiner Touristenort mit hunderten Souvenir- Buden usw. Aber man kann es ja meiden. Aber es gibt auch viele andere interessante Dinge in der Gegend zu besichtigen. 

 

Das Hallstätter Salzbergwerk 


So fährt man mit der Grubenbahn ein.

Dazu im Internet:  www.salzwelten.at 

Einen Tag haben wir das Salzbergwerk in Hallstätter Salzbergwerk besichtigt. Man bekommt lustige Schutzkleidung verpasst und fährt mit einer echten Grubenbahn in das Bergwerk ein. Das allein ist schon ein Riesenspaß für Kinder und Väter. In dem Bergwerk gibt es dann viel zu sehen, von unterirdischen Salzseen bis zum Film über die Salzgewinnung. Auch die Geschichte über den 1734 gefundenen "Mann im Salz" wird erzäht. Für die Kinder ist noch ein besonderes Highlight die Bergmannsrutsche. Das sind lange runde Holzbalken, auf denen man in die Tiefe rutscht und dabei eine ordentliche Geschwindigkeit bekommt.
 

Für ein paar Tage hat uns unser Freund Paul aus Passau (Siehe auch Tourenbericht Lamprechtshöhle) besucht und wir haben gemeinsam etwas unternommen. Bemerkenswert war der zum Einfamilienhaus umgebaute Landrover vom Paul. Innerhalb von wenigen Minuten kann man den Kofferraum in ein Schlafzimmer oder eine Küche verwandeln. Da hat jemand seinen Spieltrieb so richtig freien Lauf gelassen. 

 

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Unser Zelt mit 
Pauls Landrover

 

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Pauls Küche

 

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Pauls Schlafzimmer

 

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Wolfgangsee

 

Die Dachstein Rieseneishöhle


Bildquelle: www.dachstein.at

Dazu im Internet: 
www.dachstein.at
www.dachsteinregion.at
 www.obertraun.at

 

Mit Paul, dem alten Höhlenforscher haben wir die Dachstein Rieseneishöhle besucht. Da Paul in dieser Höhle seine praktische Prüfung für seinen Höhlenführer Schein hatte, kannte er sich natürlich auch gut aus und wir bekamen am Rande der offiziellen Führung noch das ein oder andere Detail gezeigt und erklärt, wo der gemeine Höhlentourist einfach vorbei geht. 

Die Dachstein Rieseneishöhle gehört zu einer der größten Eishöhlen Europas. Sie enthält ca. 30.000 ccm Eis. Teilweise ist das Eis 25 m dick. Die Ursache der Eisbildung ist eine spezielle Luftzirkulation durch die Höhle, die sich im Winter höhleneinwärts und im Sommer höhlenauswärts bewegt. 

Der Ausgangspunkt für die Besichtigung ist der Ort Obertraun. Die Höhle erreicht man auch per Seilbahn.

 

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Auf dem Weg zur
Dachstein Rieseneishöhle

 

 

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Blick ins Tal

 

 

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Das Männerfoto
am Höhlenausgang

 

In der Dachstein Rieseneishöhle durfte man leider nicht fotografieren, so daß es keine eigenen Fotos von der Höhle gibt.
Das Highlight in der Woche im Salzkammergut war natürlich eine Bergtour: Der Naturfreundesteig am Traunstein. Die Tour hat Paul rausgesucht. Für Paul ist das sozusagen sein Hausberg, den er jährlich mindestens einmal  besteigt. Für uns war das natürlich kein Spaziergang und Felix und ich haben ganz schön gekämpft. Trotz der geringen absoluten Höhe ist ein Höhenunterschied von über 1000m und das teilweise senkrecht zu bewerkstelligen nicht zu unterschätzen.

 

Naturfreundsteig Traunstein


Bildquelle: "Traunstein online"

Dazu im Internet:
www.traunstein.at 
 www.traunsee.at 
 http://www.bergsteigen.at/kletterstg/oberoe/traunnvstg.htm 
 http://members.aon.at/bergwelt/bergtouren_verzeichnis.htm 

Der Traunstein (1691m) liegt direkt am Traunsee. Der Ausgangspunkt für die Tour ist der Parkplatz am Ostufer ca. 5Km von Gmunden. Wir haben uns für den Naturfreundesteig als Aufstiegsweg entschieden. Das ist ein Klettersteig, der vom Zustieg bis zum Traunsteinhaus in 1557 m Höhe führt. Man überwindet bis zum Gipfel einen Höhenunterschied von ca. 1250 m. Die Schwierigkeit ist mit "mittelschwer" beurteilt. Für die Begehung ist natürlich ein Klettersteigset erforderlich.

Der Einstieg ist direkt nach einem Tunnel und ist gleich am Anfang schon mit Drahtseilen abgesichert. Teilweise läuft man auf schmalen Pfaden oder klettert über lange Eisenleitern oder Eisenstifte. Stellenweise hat man Luft unter den Sohlen und auch einen wunderschönen Tiefblick auf den Traunsee.

 

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Licht am Ende des Tunnels. 

 

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Beschilderung am Einstieg

 

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Am Einstieg

 

 

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Felix auf Aluleiter

 

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Über Eisenstifte an
der Wand lang

 

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Luft unter den Sohlen



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Teilweise läuft man 
über steile Pfade

 

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Paul

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Tiefblick auf den Traunsee

 

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Wurzel am Wegesrand

 

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Felix nach kurzer Schwäche
wieder gut gelaunt

 

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Der "Ausstieg"

 

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Endlich am Traunsteinhaus
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Endlich ein Raddler
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Wieder im Tal: Das Bild
spricht für sich.
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Sabine mit Florian

 

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Der Traunstein am Abend

 

 

Im Bild links sieht ,man noch mal den Traunstein. Durch diese "Wand" geht der Naturfreundesteig. Wie man an den Bildern oben sieht, war Felix von den Klettersteig- Stellen begeistert. Aber der lange Aufstieg über steile Pfade hat ihm nicht so gut gefallen und das langsame Gehen hat ordentlich geschlaucht.

Sabine ist mit Florian in der Zeit, wo wir am Klettersteig waren zur Mairalm gewandert. Da sie sich einen Tag vorher das Knie verdreht hatte, war das für sie auch recht anstrengend.

Unterm Strich war es eine Super Tour, die uns sicher in Erinnerung bleibt. 

 

Natürlich gibt es noch tausend andere möglich Unternehmungen im Salzkammergut. Auch für kunstinteressierte Leute ist es sicher ein lohnendes Ziel. Für uns steht fest, wir werden wieder mal am Wolfgangsee campen, auch wenn wir den Eindruck hatten, dass man für alles extra bezahlen muss. 

 

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Felix angelt am Wolfgangsee

 

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Nächtlicher Besuch vom Igel

 

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Mit dem Elektroboot über
den Wolfgangsee
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Und noch einmal das
Weiße Rössel am
 Wolfgangsee
 

Weitere Internet Links:

www.wolfgangsee.at 
www.salzkammergut.at 

 

Benutzte Reiseliteratur:

Marco Polo Reiseführer "Salzburg / Salzkammergut"
Rother Wanderführer "Salzkammergut"
Kompass Wanderkarte Nr. 018 "Wolfgangsee"

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Frank Queißer, 10.06.2002