Hier eine
kurze Zusammenfassung der Geschehnisse am 7. und 8.2.09 im Originalton
von Michael H. aus Cham: anbei ein paar Eindrucke
unserer letzten Betriebssportgruppentour. Es ging wieder mal hinauf
zum Mt. Kaitersberg (999m) trotz widrigster Witterungsverhältnisse.
Mit stark dezimierten Kräften (wir waren diesmal leider nur zu
zweit:-)), ging es nach einem kurzen anstrengenden Kraftakt in eisige
Höhen. Belohnt wurden wir unerwarteterweise mit einem herrlichen
Sonnenuntergang. Nach Baumfällaktionen hatten wir uns ein gemütliches
Feuer gemacht (anfangs eher wohl mühselig versucht Feuer anzufachen).
Kaum war die Sonne verschwunden fielen die Temperaturen ins Bodenlose
(ca. -3°). Aufgrund des heranziehenden Nebels und des starken Ostwindes
eher -8°, also nichts für Weicheier:-))) Nach verkohlten Bratwürsteln
und ein paar Schnäpsen (dieses Mal ohne die üblichen vorzeitigen
Ausfallerscheinungen von bestimmten Personen) ging es an das Verzehren
angefrorener Schokolade. Durch den rasch herbeiziehenden Nebels
und dem starken Wind kam es einem vor wie bei "The Fog
- Nebel des Grauens". Wir rückten dicht ans wärmende Feuer
(falls wir es nicht anbekommen hätten, wären wir höchstwahrscheinlich
erfroren). Als das Feuer nach ein paar Stunden zu erlöschen drohte,
suchten wir fix unser kaltes Schlafgemach auf. An richtigen Schlaf
war nicht zu denken, denn nachts vernahm man sehr laute "furchteinflößende
röhrende Geräusche". Aufgrund der Erschöpfung schliefen
wir dann doch ein und mussten alsbald wieder raus:-)) So gegen 7.30
plagten wir uns dann aus den mittlerweile angewärmten Schlafsäcken.
Das ein oder andere Geschäft wurde erlegt und bald ging es frohen
Mutes zur Kötzinger Hütte zum Frühstücken. Dort wurden wir Zeugen
der aktuellen Wirtschaftskrise. Die Wirtschaft hatte nämlich geschlossen
und wir machten uns desillusioniert wieder auf den Rückweg. Unterwegs
trafen wir auf weitere Wanderer, die fest davon überzeugt waren,
dass die Hütte offen wäre, aber an eine Rückkehr war aufgrund
unserer schwindenden Kräfte nicht mehr zu denken. Leichter Schneefall
und glatte Passagen nahm mir mein Wanderstab ziemlich "krumm".
Im "Gogolori" liesen wir uns ein fulminantes Käferfrühstück
schmenken.
Grüße
Euer Michael |